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Reitverein Sonnenstein » Die Berichte » Julia » Herbstrose » 14. Spaziergangmit Pferd und Hund » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Julia Julia ist weiblich
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1066 Wörter

14. Spaziergangmit Pferd und Hund Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Heute wollte ich mal was ganz tolles testen. Und zwar wollte ich Franzi mit in den Stall nehmen und mit ihr und Rose spazieren gehen. Also nahm ich Franzi mit hinunter und lief die paar Minuten zum Stall. Franzi schien ganz aufgeregt zu sein, als wir das Hoftor passierten und sie die neuen Gerüche wahrnahm. Sie hampelte umher und schnüffelte an jeder Ecke herum. Irgendwann ging mir das auch etwas auf den Nerv und ich zog sie einfach weg und ich bestimmte den Weg. Morgen sollte ja Stefan wieder aus seinem Urlaub zurück kommen, da war ich ja mal gespannt, ob er noch mit mir reden würde. Ich glaubte nicht unbedingt daran, also lenkte ich mich stattdessen mit meinen Tieren ab. Ich wollte eigentlich in den Stall gehen, um Rose zu holen, aber ich sah sie auf dem Putzplatz stehen, mit Jessi, die sie gerade ab sattelte. Lächelnd ging ich mit meinem Hund auf die beiden zu. „Hallo Ihr beiden. Na habt Ihr Spaß gehabt.“, rief ich schon von weitem. Jessi ließ vor lauter Schreck die Trense fallen, ich fing lautstark an zu lachen, riss mich aber dann zusammen. Franzi umwedelte ihre Beine und wollte gestreichelt werden. „Das wollte ich nicht, aber zum Glück ist die Trense noch in Ordnung. Ich hätte sie dir dann ersetzt.“. Ich winkte nur ab. „Eine Trense muss das aushalten können. Es wäre ja zudem auch meine Schuld gewesen, ich habe dich ja schließlich erschreckt.“. Jessi schien beruhigt zu sein und streichelte nun Franzi, die sie die ganze Zeit ungeduldig beobachtet hat. Ich begrüßte meine Stute, die die ganze Zeit über nur ganz cool dagestanden hat. Franzi scharwenzelte nun durch die langen Pferdebeine hindurch. Rose rührte sich nicht vom Fleck, war aber trotzdem etwas genervt davon und trampelte mit dem einen Vorderbein auf dem Bein herum. Franzi hielt inne und flüchtete sich wieder dicht hinter mir. „Und was hast du mit ihr gemacht, wenn ich fragen darf?“. Über Franzis Verhalten konnte ich nur grinsen und Jessi ebenso. „Ich bin mit ihr nur ein paar Dressurübungen durchgegangen, nur als Test. Sie geht ganz gut. Nur manchmal etwas zickig, wie Stuten eben sind.“ Sie wandte sich zum gehen zur Sattelkammer. „Das hört sich doch fürs erste Mal nicht schlecht an. Ich wollte mit ihr nur spazieren gehen, also brauchst du sie jetzt nicht zu putzen, dass mach ich dann schon später. Also man sieht sich.“.

Ich nahm den Führstrick von Rose in die Hand und band Franzi von der anderen Leine ab, da ich es umständlich fand, zwei Leinen in der Hand zu halten. Und die Hündin rannte mir bestimmt nicht weg. Sie blieb dicht an meiner Seite, immer die bösen Pferdebeine im Auge behaltend. Rose hatte sich anscheinend durchgesetzt und folgte mir willig hinterher. Ich wählte den Weg über die Felder, der dann durch ein kleines Waldstück wieder zurück zum Verein führte. Der Weg war nicht lang und man konnte Sonnenstein fast immer noch sehen. Ich wollte ja nicht, dass jemand böse deswegen wird, weil ich noch keine Geländelizenz hatte, aber ich führte sie ja nur ein wenig an den begrenzenden Koppeln entlang, was ja noch Teil des Hofes war. Ich genoss die Natur und ich ließ Rose ab und zu grasen. Franzi traute sich noch immer nicht herum zu toben, was sich aber augenblicklich änderte, als wir eine kleine Wiese vor uns hatten. Franzi rannte los und ich hob einen Stock auf, der auf dem Weg herum lag und warf ihn ein gutes Stück weiter weg. Im ersten Moment dachte ich, Rose würde neben mir losrennen, aber ich hatte mich ein wenig getäuscht. Die Borde-Collie-Hündin hastete wie eine Verrückte hinterher und brachte mir den Stock wieder, den ich wieder wegschmiss. Es ging so die ganze Zeit, also beschloss ich einfach stehen zu bleiben, ich ließ die Stute in Ruhe grasen und spielte mit Franzi apportieren und das solange, bis sie keine Lust mehr hatte und mit erhobener Rute einfach weiter marschierte. „Hier her. Aber ein bisschen plötzlich.“. Sie drehte sich um und streckte mir nur die Zunge heraus. Sie kam aber trotzdem, so wie sich das für einen braven Hund gehörte. Ich zupfte am Strick und Rose hörte auf mit dem Grasen. Es konnte als mit dem Spaziergang weiter gehen. Wir kamen nun auf dem besagten Feldweg, der an den Grenzkoppeln vorbei führte. Natürlich war das für Rose ein gefundenes Fressen, denn sie wollte unbedingt zu ihren Artgenossen an den Zaun, um sie zu begrüßen. Ich unterband dies mit all meiner Körperkraft. Franzi zog derweil wieder ihren Schwanz ein, weil auf einmal so viele Pferde in der Nähe waren. „Jetzt hab dich doch mal nicht so. Es sind doch bloß Pferde, keine Ungeheuer.“, sprach ich auf sie ein und sie glotzte nur leicht bedröppelt zu mir hoch. Rose hatte sich damit abgefunden, dass sie nicht zu ihren Freunden gehen konnte und wir konnten nun ohne Zwischenfälle weiter gehen. Ich träumte etwas vor mich her und blickte hinauf zu den Wolken, die langsam immer dichter wurden. Auf Regenschauer hatte ich keine Lust und legte deshalb einen Zahn zu. Wir drei näherten uns dem Wald und ich spürte die ersten kleinen Regentropfen, die herunter fielen. Also ließ ich Rose neben mir her traben und Franzi watschelte auch hinterher. Sie war völlig irritiert gewesen, als Rose und ich so losstürmten, wollte aber nicht die Letzte sein und rannte natürlich vorne weg. Das Waldstück war ziemlich kurz, sodass der Verein wieder zu sehen war. Der Regen wurde langsam mehr und ich rannte noch schneller, um so bald wie möglich unter dem überdachten Putzplatz zu stehen. Zum Glück waren wir nicht allzu nass, als wir dort ankamen. Nun mussten wir warten, bis der Regen vorüber war.

Derweil band ich Franzi an einer kleinen Laterne an und Rose an den Pfosten. Ich konnte mir einen Weg zum Stall bahnen, um die Putzbox zu holen. Der Regen dauerte mindestens solange an, bis ich mit dem Putzen fertig war. Franzi hatte sich zusammen gerollt und döste vor sich hin und Rose tat es ihr gleich, nur das sie nur den Kopf etwas neigte und die Augen zu hatte. Mir ging es nicht anders, aber ich konnte mich nicht hinsetzten und schlafen, sondern brachte Rose in ihre Box zurück. Dort bekam sie noch ein paar Gemüsestückchen, bestehend aus Möhren und Äpfel und dann machte ich mich auch wieder auf dem Weg nach aus mit Franzi im Schlepptau.

02.07.2011 13:52 Julia ist offline Email an Julia senden Beiträge von Julia suchen Nehmen Sie Julia in Ihre Freundesliste auf
LunaHandy LunaHandy ist weiblich
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23 Wörter

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Er gibt doch nichts schöneres als wenn sich Pferd und Hund so super miteinander vertragen.

Ein schöner Bericht smile

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Tränen sind nur ein Zeichen dafür,
dass man viel zu lange versucht hat stark zu sein unglücklich


03.07.2011 21:38 LunaHandy ist offline Email an LunaHandy senden Beiträge von LunaHandy suchen Nehmen Sie LunaHandy in Ihre Freundesliste auf
 
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