Registrierung Mitgliederliste Administratoren und Moderatoren Suche
Guthaben Info Guthaben Toplist Häufig gestellte Fragen Zum Kalender Zur Startseite

Reitverein Sonnenstein » Die Berichte » Julia » Herbstrose » 19. Konditionstraining » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Julia Julia ist weiblich
Foren Gott






Dabei seit: 07.10.2010
Beiträge: 6207
Guthaben: 26430

1059 Wörter

19. Konditionstraining Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Er küsste mich sanft auf den Mund, als wir mitten vor meiner Haustür standen. Es war ein fabelhafter Abend mit Christoph gewesen. Wir waren im Kino und haben anschließend italienisch gegessen. Doch es war Zeit fürs Bett, denn er musste morgen wieder arbeiten und ich hatte morgen einiges mit Rose vor (ich hatte morgen meinen freien Tag).
„Gute Nacht.“, wünschte er mir und stieg leise die Treppen hinab. Ich sah ihm noch eine Weile hinterher und schloss dann müde meine Wohnung auf. Meine beiden Haustiere standen schon parat und begrüßten mich herzlich. Schnurri saß auf der Kommode, miaute und wollte sofort gestreichelt werden und Franzi umzingelte schwanzwedelnd meine Beine. Nachdem ich beide ausgiebig begrüßt hatte, legte ich meine Sachen ab und fütterte die beiden Vielfraße, bevor ich mich ins Bad begab um mich bettfertig zu machen. Allerdings fiel die Müdigkeit nach einer kalten Dusche gänzlich von mir ab, sodass ich beschloss noch ein wenig fern zu schauen oder zu lesen. Da ich vom Filme schauen genug hatte, schnappte ich mir mein Buch und vertiefte mich so sehr darin, dass ich nicht mal mitbekam, dass sich Schnurri neben mir aufs Bett legte.
Erst als ich fast eingenickt und das Buch fast auf die weiße Katze geflogen wäre, bemerkte ich sie.
Sie hatte sich zusammengerollt und öffnete nur kurz ihre Augen, als ich ihr über das weiche Fell strich.
Franzi hatte es sich am Fußende gemütlich gemacht und ich knipste nun das Licht aus.
Kaum war ich eingeschlafen, da quatsche schon der Radiowecker drauf los. Es kam mir vor, als hätte ich nur zehn Minuten geschlafen, dabei waren es ungefähr 6 Stunden gewesen.
Meine beiden Faulenzer hatten sich bereits verkrümelt, als ich den Wecker ausstellte.
Ich stand also auf und machte mich im Badezimmer frisch. Anschließend ging ich in die Küche, bereitete mir einen Cappuccino zu und schmierte mir zwei Brötchen mit Pflaumenmus.
Während ich aß, kamen meine beiden Haustiere ebenfalls in die Küche und blickten erwartungsvoll in ihre Futternäpfe, aber diese waren noch leer.
„Oh entschuldigt, Eure Hoheiten. Ich habe heute mal als Erste gegessen.“, meinte ich und ließ die beiden weiter doof dreinblicken.
Nachdem ich mit dem Frühstück fertig war, tauschte ich ihr Wasser aus und gab ihm ein wenig Nassfutter und eine Schüssel voll Trockenfutter. Das sollte für ein paar Stunden genügen.
Direkt danach verließ ich schnurstracks die Wohnung, damit die beiden mich nicht wieder daran hindern konnten, und fuhr mit dem Fahrrad zum Stall.

Dort angekommen waren schon sehr viele Sonnensteinler anwesend, bei diesem schönen Herbstwetter natürlich kein Wunder.
„Oh Hayden, ich glaube es wird heute schwierig, wenn du Herbstrose heute trainieren willst. Die Reitplätze und sogar die Reithalle sind momentan besetzt.“, rief mir Cora zu, der ich als erste über den Weg lief.
„Kein Problem. Ich wollte sie sowieso erst durch die Führanlage schicken und dann ein wenig longieren, wenn ich irgendwo noch ein freies Plätzchen finde.“
Sie nickte daraufhin nur und ich ging meines Weges. Tatsächlich tummelten sich die Reiter und Reiterinnen auf den Plätzen und viele hatten sich zu kleineren Gruppen zusammengeschlossen. Einige saßen auch daneben auf den Bänken und sahen zu.
Sowie Alexa und Anna, die Luna und Andrea zusahen. Ich winkte ihnen nur zu, und sie zurück.
Am nächsten Platz blieb ich stehen und sah Kasa, Jana und Cassy zu, wie sie um die Bahn ritten.
„Hallo.“, sagte ich etwas lauter.
Die drei blickten zu mir herüber und erwiderten meinen Gruß.
„Willst du bei uns mitmachen?“, wollte Jana wissen.
„Nein, ich habe heute nicht vor zu reiten.“, erzählte ich und grinste.
„Was willst du dann hier, wenn du nicht reitest?“
Kasa fügte aber noch ein Lächeln hinzu, als Zeichen, dass es nicht böse gemeint war.
„Ich geh heut mit Rose durch die Führanlage und anschließend longiere ich sie noch ein bisschen. Also bis dann.“
„Viel Spaß.“, rief mir Cassy nach.
Da Rose heute auf der Koppel stand, nahm ich mir den Führstrick vom Haken neben ihrer Box und lief schnellen Schrittes dorthin.
Natürlich freute sie sich sehr, mich zu sehen und verlangte sofort nach einer Möhre, die ich in meiner Hosentasche versteckt hatte.
Aber ich dachte ganz und gar nicht daran, diese ihr jetzt schon zu überreichen, da wir ja erst mit der Arbeit anfangen würden.
Etwas bockig ließ sie sich dennoch von der Weide zum Putzplatz führen. Ich entfernte nur den gröbsten Dreck und kontrollierte die Hufe, denn ich hatte kein extremes Training geplant.
Danach führte ich sie nun zur Führanlage.
Ich band sie an der Stange dort an und es ging langsam los. Erstmal für 10 Minuten im Schritt.
Ich setzte mich auf eine Bank und beobachtete ganz genau meine Stute.
Die zehn Minuten vergingen wie im Flug und ich ließ sie noch einmal dieselbe Zeit im Schritt gehen.
Danach durfte sie zehn Minuten traben und ein paar Minuten galoppieren. Um sie wieder abzukühlen, lief sie noch einmal im Schritt.
Da ich die Longe vorsichtshalber schon einmal mitgenommen habe, ging es nun direkt auf den Longierplatz, der glücklicherweise frei war.

Herbstrose war nun schon etwas aufgewärmt, aber noch nicht kaputt, sodass ich die Longe an dem Halfter anbrachte und ich stellte mich daraufhin in die Mitte des Zirkels. Für dieses Training hatte ich eigentlich 20 Minuten geplant, aber ich beschloss es auf zehn Minuten zu reduzieren.
Ich trieb sie dazu an, gemütlich loszulaufen. Ich nahm zwischendurch ein paar Richtungswechsel vor und nach einiger Zeit trieb ich sie in den Trab und wechselte ein paar Mal die Richtung.
Dann parierte ich sie wieder in den Schritt und ich ließ sie abkühlen.
Rose war leicht verwirrt, dass die Longearbeit schon vorbei war, aber sie ist heute definitiv genug gerannt, wir waren ja auch erst am Anfang unseres Konditionstrainings.
Jetzt bekam sie ihre wohlverdiente Möhre und ihren wohlverdienten Feierabend auf der Koppel.

Doch bevor ich sie zurück auf die Koppel brachte, bekam sie noch eine ausgiebige Putz- und Streicheleinheit.
Ich rubbelte ihr den Schweiß ab und putzte ihr Fell auf Hochglanz, was eigentlich nicht der Mühe wert war, da sie ja wieder auf die Weide ging und sich wieder so richtig schön wälzen konnte.
Ihre Hufe waren auch sauber und sie durfte auf die Koppel und ich fuhr wieder nach Hause.

20.10.2012 16:18 Julia ist offline Email an Julia senden Beiträge von Julia suchen Nehmen Sie Julia in Ihre Freundesliste auf
Luna Luna ist weiblich
Administrator






Dabei seit: 11.08.2003
Beiträge: 14449
Guthaben: 188360

133 Wörter

Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Oh Pflaumenmus, hab ich hier auch noch von der Nachbarin. Steht schon ewig im Kühlschrank, aber wir wollen das garnicht so ^^
Wie kannst du nur! 8o
Ich bin geschockt großes Grinsen Zuerst du essen und dann die Tiere großes Grinsen
Bei mir ists immer andersrum smile

Richtig, man muss ja nicht immer reiten, wenn man zum Pferd geht, es gibt soviele andere Dinge die man machen kann.

Finde ich super, dass du ihre Kondition aufbaust und vor allem, dass du es auch langsamer angehst, das ist wohl das beste und gibt auch nicht gleich vornherein einen mega Muskelkater.

Und klasse dass du sie noch abgetrocknet hast Augenzwinkern
Sie dankt es dir bestimmt.

__________________




Ich bin nicht auf der Suche nach Ärger... der Ärger ist auf der Suche nach mir!

... after the Night when i wake up, i see what tomorrow brings ...

Herz Leben ist vergänglich, doch Liebe bleibt für die Ewigkeit Herz

20.10.2012 19:52 Luna ist offline Email an Luna senden Beiträge von Luna suchen Nehmen Sie Luna in Ihre Freundesliste auf
 
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:

Powered by Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH